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Gerade im Ausbau;)

Datenschutz – Der “gechipte”Student

In deutschen Haushalten ist fast jedes Haustier gechipt. Auf diesem Chip sind jegliche Daten über das Tier gespeichert. Unweigerlich stellt sich die Frage, wann diese Technologie auch am Menschen angewandt wird. Im Prinzip sind auch schon wir durch Chipkarten, Soziale-Netzwerke und Internetkonsum für fremde Dritte auslesbar.

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Häufig ist uns mittlerweile gar nicht mehr bewusst, wie viele Daten und Informationen wir über uns preisgeben. Häufig haben wir auch mittlerweile gar keine Kontrolle mehr über das Speichern unserer Daten. Ein aktuelles Beispiel aus dem Hochschulalltag ist die gerade eingeführte Bluecard. Natürlich wissen wir alle, dass wir ein Foto von uns hochladen mussten. Übrigens völlig überflüssig, da die Bluecard keinen Lichtbildausweis ersetzen kann. Aber welche Daten sind sonst noch auf dieser Karte gespeichert? Wer hat Zugriff auf diese? Und welche Funktionen hat der neue Studienausweis genau? Selbstverständlich zweifelt keiner an, dass integrierte Kopierkarten und Bibliotheksausweise sinnvoll sind. Jedoch ist das Semesterticket immer noch nicht integriert und das Mit-sich-führen einer Studienbescheinigung von Nöten. Zu dem kommt, dass eine sichere Datenspeicherung nicht garantiert ist und die Geldfunktion immer noch Probleme bereitet. Auch die Rücklauf-Aktion zeigt wie wenig ausgereift das System ist.

Dementsprechend sagen wir als GHG: Ihr habt die Wahl. Geht bewusst mit euren Daten um – in der Uni und anderswo. Setzt euch mit Vor- und Nachteilen der Bluecard auseinander und entscheidet selbst: Möchte ich die Chipkartenfunktion nutzen oder nicht? Wir von der GHG raten euch, die Karte mit Chip gegen eine ohne beim Super C einzutauschen und ohne Chipkarte weiterzuleben – bisher habt ihr das ja auch geschafft.